Zwischenruf: Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1

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Gestern war es endlich soweit: der dritte Filmteil der “Hunger Games” ist angelaufen. Ich war in der Vorpremiere und wurde leider etwas enttäuscht.

Teil 1 und 2 haben mir sehr gut gefallen, aber “Mockingjay” zieht sich einfach nur so dahin. Es passiert wenig und wenn es endlich interessant wird, ist der Film zu Ende und man darf ein weiteres Jahr warten. Meiner Meinung nach tut die Aufteilung des Buches in zwei Filme der Geschichte nicht gut. Mir hat die Emotionalität der letzten beiden Filme gefehlt, ich konnte kaum mitfiebern und es gab Stellen, die sich gezogen haben wie Kaugummi…

Für mich – als großen Fan der Bücher – war das alles ein bissl unbefriedigend, auch, wenn der Cast wirklich gut und Jennifer Lawrence die perfekte Katniss ist. Leider durfte sie in diesem Film hauptsächlich traurig gucken – auf Dauer zu langweilig.
Ich hoffe jetzt einfach mal auf einen epischen letzten Teil.

Meinem Mann (der die Bücher nicht gelesen hat) hat der Film überhaupt nicht gefallen. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen – zu mehr reicht es nicht.
Ich bin gespannt, wie alle anderen Leser und Blogger den Film beurteilen.

Ach ja und noch etwas: Ich vermisse Philip Seymour Hoffman.
Er war einfach ein großartiger Schauspieler. Schön, dass der Film ihm gewidmet wurde.

Rezension: Wie sag ich’s meinem Mann

mann“Wie sag ich’s meinem Mann – Über das Zusammenleben mit einer anderen Spezies”
von Stefanie Luxat
272 Seiten
12,95 EUR (Broschiert)
Eden Books

Männer und Frauen sind verschieden, wie verschieden offenbart sich allerdings meist erst nach dem Zusammenziehen. Als Frau steht man des Öfteren fassungslos da und fragt sich, ob der Mann da vor einem und man selbst tatsächlich zur gleichen Spezies gehört. Männern wird es da mit uns nicht anders gehen. Trotzdem glaube ich, dass sich Männer alles in allem ähnlicher sind als wir Frauen. Bei Gesprächen mit Freundinnen hat man öfters diese “Dein Mann auch?” – Momente und fühlt sich erleichtert und nicht mehr so ganz allein im eigenen Unglauben. Und auch wenn ich Stefanie Luxat nicht persönlich kenne, sondern nur ihren Blog und ihre Bücher lese, habe ich das Gefühl, sie ist so eine Freundin. Mit viel Aufmerksamkeit und Humor beobachtet sie ihren Mann und teilt die Freude und das “Leid” des Zusammenlebens mit ihren Leserinnen. Und sie macht das mit so viel Witz, dass ich beim Lesen öfters laut auflachen musste (nicht so gut, wenn der eigene Mann daneben friedlich schlummert und erschreckt aufwacht, sorry Schatz *g* )

Das Buch vereint Steffis Kolumnen, die bereits auf ihrem Blog erschienen sind, mit neuen Erzählungen und Geschichten. Da geht es ums Häufchenmachen (nein, nicht das, was ihr denkt ;) ), um Verschieberitis, technische Geräte oder Partypupser. Mit einem Augenzwinkern nimmt sie all die kleinen und großen Macken ihres Mannes aufs Korn, ohne sich selbst dabei allzu ernst zu nehmen. Und tatsächlich habe ich in fast allen Kapiteln meinen Mann wiedererkannt.

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INSURGENT Teaser

Der erste Teaser zur “Insurgent” Verfilmung ist da und ich weiß nicht, was ich davon halten soll…

Es ist wohl ein Traum oder eine Episode aus der “Fear Landscape”, aber irgendwie – ne, gefällt mir nicht, zuviel CGI. Und Tris’ Haare…. neneee.

Ich hoffe, der Trailer wird aussagekräftiger und überzeugender als dieser erste Eindruck, schließlich fand ich die “Divergent” Verfilmung klasse.

Was denkt ihr?

Rezension: “Say Her Name”

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“Say Her Name”
von James Dawson
284 Seiten
6,80 EUR (Taschenbuch) – 3,90 EUR (Kindle)
Hot Key Books

Fünf Tage, in denen sie auf dich wartet.
Fünf Tage, in denen sie in den Ecken lauert.
Fünf Tage, in denen sie aus jedem Spiegel zurückstarrt.
Fünf Tage und dann holt sie dich.

James Dawson hat die bekannte Sage von Bloody Mary als Vorlage genommen und daraus seine ganz eigene, moderne Geschichte gestrickt.

Viele kennen die Mutprobe: stell dich vor einen Spiegel, zünde eine Kerze an und wiederhole den Namen “Bloody Mary” fünf mal. Daraufhin erscheint dir die blutige Geisterfrau auf der anderen Seite des Spiegels und wenn du Pech hast, überlebst du diese Begegnung nicht.

Auch Bobbie Rowe und zwei ihrer Freunde lassen sich an Halloween zu diesem Ritual überreden. Sie glauben nicht an Spuk und Geister und finden das Ganze lustig, vor allem, weil anscheinend wirklich nichts passiert. Am nächsten Tag haben sie alles schon wieder vergessen  – bis merkwürdige Nachrichten auftauchen und sich in den Ecken der Spiegel etwas bewegt. Aus dem Spiel wird blutiger Ernst.

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Neuzugänge

In den letzten zwei Wochen haben mich wieder einige Neuzugänge erreicht, hauptsächlich Rezensionsexemplare. Dickes Danke an die Verlage!

Und hier sind die neuen Schätzchen:

Wie sag ich’s meinem Mann
von Stefanie Luxat
Eden Books

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Über dieses Buch freue ich mich besonders, weil ich Steffis Blog “Ohhh…Mhh…” schon lange verfolge und regelmäßig an ihren Foto Freitagen teilgenommen habe. Ihre Blogeinträge sind immer auf den Punkt und ich erkenne mich oft wieder, wenn Sie über ihr Leben mit dem männlichen Exemplar schreibt. Ich freue mich auf’s Lesen!

Zwei neue “Reise in den Alltag” Bücher:

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Ein Jahr in der Schweiz
von Caroline Rzehak
Verlag Herder

Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, wie sehr ich diese Reihe mag. Ohne, dass man einen  Schritt aus dem Haus machen muss, kann man in fremde Länder eintauchen und zwar nicht nur als Tourist, sondern mit dem viel klareren Blick derer, die dort für einzige Zeit leben. Nun habe ich selbst einige Jahre in der Schweiz gewohnt und gearbeitet und meine ganz eigenen Erfahrungen mit dem Land gemacht, Ich bin sehr gespannt, ob sich die mit denen in diesem Buch decken.

Ein Jahr an der Côte d’Azur
von Annika Joeres
Verlag Herder

An das Buch gehe ich mit gemischten Gefühlen, da mir das Paris Buch aus dieser Reihe nicht wirklich gefallen hat. Aber tiefblaues Meer, die Reichen und Schönen dieser Welt, das könnte interessant werden. Schauen wir mal.

Selbst gekauft habe ich mir, passend zu Halloween:

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Say her name
von James Dawson

Oha, das war nun eine echte Überraschung.
Ich grusel mich nicht so leicht, aber dieses Buch gegen Mitternacht im sonst dunklen Schlafzimmer zu lesen, nichts für schwache Nerven…
Hat mir sehr gut gefallen und ich sitze schon an der Rezension.

Oktober Gelesenes

Kaum zu glauben, es ist schon November.
Eben noch im Urlaub am Strand, jetzt im Nebel in den heimischen Wäldern. Aber auch so ein Novemberspaziergang macht eine Menge Spaß. Tief durchatmen, Kopf frei bekommen, schöne Fotos machen. Wenn euch mal nach ein wenig Ruhe ist, dann ist so ein Spaziergang im Nebel genau das Richtige.
Doch jetzt zu meiner:

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Gelesen:

“Joyland”
von Stephen King

Hat mir sehr gut gefallen. Kein Horror-King, aber ein toller Roman, mit leichten, übersinnlichen Elementen.

4sterne
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“Ten”
von Gretchen McNeil

Fand ich gruseliger als gedacht. Eigentlich ein typischer Mix: einsame Insel, Teenager auf einer Party und plötzlich stirbt einer nach dem anderen…

4sterne

ten

“Deutschland von Sinnen”
von Akif Pirinçci

Ein typisches Akif Buch. Wenn er mal die Obszönitäten weglassen würde, wäre es noch ein Stückchen besser. Brutal, ehrlich und politisch völlig unkorrekt.

4sterne

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“The 5th Wave (The Fifth Wave, #1)”
von Rick Yancey

Ein sehr gehyptes Buch, das mir aber erstaunlich gut gefallen hat. Außerirdische landen auf der Erde und sie sind uns nicht wohlgesonnen, in Wellen löschen sie die Menschheit aus. Doch einige Überlebende geben sich nicht so leicht geschlagen.

4sterne

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“The Young Elites (The Young Elites, #1)”
von Marie Lu

Für mich die Enttäuschung des Monats. Nachdem ich die “Legend” – Trilogie verschlungen habe, lässt mich der Auftakt dieser neuen Serie kalt. Ein Fantasy Buch mit einer interessanten neuen Welt, aber sehr blassen und unsympathischen Charakteren. Dazu eine typische, schwierige Liebesgeschichte… *gähn* Das Ende hat zwar einiges rausgerissen, aber es war dann doch leider zu spät.

2sterne bis       3sterne

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“The Chase”
von Paul Finch

Eine an sich recht spannende Kurzgeschichte, jedoch etwas zu vorhersehbar.
Der nächsten Polizeikontrolle sehe ich dann doch mit etwas gemischten Gefühlen entgegen..

3sterne

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Gehört:

“Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich”
von Hape Kerkeling

Hape erzählt von seiner Kindheit. Ich liebe Hape Kerkeling, ein Star, der noch herzlich über sich selbst lachen kann. “Ich bin dann mal weg” habe ich zweimal gelesen, daher habe ich mich sehr auf dieses neue Buch gefreut. Es ist gut, aber nicht so gut, wie es sein könnte. Mir “predigt” Kerkeling hier etwas zu viel, sei es zum Thema Kirche, zum Thema Homosexualität oder zum Leben generell und manchmal ist mir der Humor etwas zu aufgesetzt und platt. Das kenne ich von ihm gar nicht. Schade. Vielleicht sollte ich nochmal “ich bin dann mal weg” lesen : )

3sterne  bis      4sterne

hape

Highlight des Monats:

Gar nicht so einfach, King und Yancey liefern sich hier ein Kopf an Kopf Rennen. Ich denke, ich entscheide mich für:

5th

 

Fazit:

 

Damit hinke ich meinem Jahresziel der 100 Bücher immer noch hinterher. Sechs Bücher mehr hätte ich bisher lesen müssen, aber irgendwie klappt es dieses Jahr einfach nicht so wie es soll…. In der ersten Jahreshälfte war die Hölle los und jetzt, wo ich eigentlich Zeit hätte, lese ich auch nicht mehr. Da ist einfach der Wurm drin. Normalerweise lese ich gern vor dem Schlafengehen noch ein wenig, aber seit einigen Wochen schlafe ich nach zweiten Seiten einfach ein. Schlaf ist scheinbar einfach wichtiger, muss auch mal sein :)

Montagsfrage

Heute mal wieder auf diesem Platz eine Montagsfrage von Nina von Libromani:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen? Zum Beispiel, um euer Haustier nach ihr zu benennen? Oder würdet ihr vielleicht sogar eure Kinder nach Romanfiguren benennen?

Hm, direkt aus Büchern nicht wirklich, eher nach Persönlichkeiten aus der Geschichte. Mein Kater hieß Tacitus (nach dem römischer Historiker und Senator Publius Cornelius Tacitus) da ich ihn aus Italien mitgebracht hatte. Meine ersten beiden Kaninchen hießen Maximus (ja, nach dem Gladiator ;) ) und Persephone, der Göttin der Unterwelt (also doch irgendwie aus einem Buch *g*) .

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IMG_3984Meine kleine Dicke, das Kaninchen, das ich letzte Woche leider einschläfern lassen musste (ich vermisse sie ganz schrecklich!) habe ich nach eine  Comic Figur genannt: Minnie Maus. Also aus Romanen stammen die Namen nicht, aber mit Literatur haben sie dann doch irgendwie zu tun – halt im weitesten Sinn…