Montagsfrage

Heute mal wieder auf diesem Platz eine Montagsfrage von Nina von Libromani:

Habt ihr euch schon mal den Namen einer Romanfigur geliehen? Zum Beispiel, um euer Haustier nach ihr zu benennen? Oder würdet ihr vielleicht sogar eure Kinder nach Romanfiguren benennen?

Hm, direkt aus Büchern nicht wirklich, eher nach Persönlichkeiten aus der Geschichte. Mein Kater hieß Tacitus (nach dem römischer Historiker und Senator Publius Cornelius Tacitus) da ich ihn aus Italien mitgebracht hatte. Meine ersten beiden Kaninchen hießen Maximus (ja, nach dem Gladiator ;) ) und Persephone, der Göttin der Unterwelt (also doch irgendwie aus einem Buch *g*) .

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IMG_3984Meine kleine Dicke, das Kaninchen, das ich letzte Woche leider einschläfern lassen musste (ich vermisse sie ganz schrecklich!) habe ich nach eine  Comic Figur genannt: Minnie Maus. Also aus Romanen stammen die Namen nicht, aber mit Literatur haben sie dann doch irgendwie zu tun – halt im weitesten Sinn…

Kleine Ausbeute

Hier war es einige Zeit wieder recht ruhig, was daran lag, dass ich im Urlauuub war. Ausspannen in der Sonne und am Meer. Und obwohl mein Kindle mit im Urlaub war, habe ich natürlich doch wieder Bücher vor Ort gekauft. Allerdings nur drei Stück (auf die Selbstbeherrschung bin ich ganz stolz *g*), denn in Barnes & Noble könnte ich mich immer arm kaufen.
Mit über den Atlantik kamen diesmal:

5th“The 5th Wave” von Rick Yancey

Ich war positiv überrascht, wenige Bücher halten dem Hype um sie stand, aber “The 5th wave” hat mir richtig gut gefallen! Rezi folgt.

THE 1st WAVE
Took out half a million people.

THE 2nd WAVE
Put that number to shame.

THE 3rd WAVE
Lasted a little longer. Twelve weeks . . . Four billion dead.

IN THE 4th WAVE,
You can’t trust that people are still people.

AND THE 5th WAVE?
No one knows.
But it’s coming.

golem“The Golem and the Jinni” von Helene Wecker

Lese ich gerade und ich muss zugeben, es zieht sich etwas. Die Idee ist zwar interessant und auch der Schreibstil gefällt mir, aber es passiert so wenig…

New York, 1899. Two strangers, one destiny.

Chava is a golem, a creature made of clay, brought to life by a disgraced rabbi who dabbles in dark Kabbalistic magic. When her master, the husband who commissioned her, dies at sea on the voyage from Poland, she is unmoored and adrift as the ship arrives in New York in 1899.

Ahmad is a djinni, a being of fire, born in the ancient Syrian desert. Trapped in an old copper flask by a Bedouin wizard centuries ago, he is released accidentally by a tinsmith in a Lower Manhattan shop. Though he is no longer imprisoned, Ahmad is not entirely free – an unbreakable band of iron binds him to the physical world.

The Golem & The Djinni is their magical, unforgettable story.

Lese ich gerade und ich muss zugeben, es zieht sich etwas. Die Idee ist zwar interessant und auch der Schreibstil gefällt mir, aber es passiert so wenig…

young“The Young Elites” von Marie Lu

Hier war ich echt enttäuscht. Ich fand Lus “Legend”-Trilogie richtig gut und habe alle drei Bände verschlungen. Bei den Young Elites dagegen konnte ich mit einem einzigen Hauptdarsteller sympathisieren, ich habe nie wirklich mitgefiebert und auch die Welt, in der diese neue Serie spielt, gefällt mir nicht. Mal schauen, ob ich mich zu einer Rezi aufraffen kann. Die Folgebände werde ich wohl eher nicht lesen.

Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites.

 

SuB

Puhh, ich habe den gestrigen Abend in Gesellschaft meiner ungelesenen Bücher verbracht. Da diese sich in letzter Zeit explosionsartig vermehrt haben, wurde es Zeit für eine neue Liste, damit ich nicht völlig den Überblick verliere.

appBeim Sortieren und Katalogisieren half mir die “Goodreads App“: einmal kurz den Barcode gescannt, auf “shelve” geklickt und schon hatte ich das Buch in meiner eigens angelegten SuB-Liste auf goodreads.com.

Innerhalb kürzester Zeit habe ich so alle meine ungelesenen Bücher erfasst. Nur ganz wenige konnte die App nicht erkennen, die habe ich dann einfach händisch eingefügt. Per copy & paste landeten die Bücher dann in einem Excel Sheet, schnell noch nach Autoren, englischen und deutschen Büchern getrennt – fertig waren die Listen und auch mein schlechtes Gewissen *g*

Meine neuen SuBs findet Ihr jetzt hier (deutsch) und hier (englisch).
Insgesamt sind es 196 Bücher smilie_sh_083smilie_sh_080
Die drei, die neben meinem Bett liegen, nicht eingerechnet.

Ähm, ja, also … ich sollte mir dringend etwas überlegen. Für den Anfang wäre es nicht schlecht, wenn ich bis Jahresende mind. 15 Bücher von meinem SuB lese. Ein Buchkaufverbot klappt bei mir nicht, also muss ich eventuell meine Lesereihenfolge ändern. Für jedes neue Buch, das ich kaufe und lese, muss danach ein SuB Buch gelesen werden. Mal schauen, ob das so hinhaut. Ziel ist ein SuB von 100 Büchern und auch das ist noch viel zu viel.

Jaja, die Sucht….

Ach ja, wer mich bei Goodreads sucht, findet mich hier: *klick*

Rezension: An Evil Mind

mind“An Evil Mind”
von Chris Carter
496 Seiten
15,20 EUR (Hardcover)

Der sechste – und in meinen Augen der beste – Teil der Robert Hunter Reihe.
Leider ist er noch nicht auf Deutsch erschienen.

Chris Carter Bücher kaufe ich mittlerweile wie Dan Brown oder Fitzek Bücher: sobald ein neuer Band angekündigt wird, landet er in meinem Warenkorb und wird vorbestellt. Ich brauche noch nicht einmal eine Inhaltsangabe, ich weiß einfach, dass das Buch gut ist. Und mit “An Evil Mind” hat Carter wieder bewiesen, dass er einer DER Thriller Autoren unserer Zeit ist.

In Wyoming mitten im Nirgendwo werden bei einem Unfall zwei verstümmelte Frauenköpfe aus einem Behälter geschleudert. Der Besitzer des Autos wird verhaftet und ins FBI Hauptquartier nach Quantico gebracht, doch er schweigt beharrlich. Kurz bevor sich die Verhörmethoden ändern, sagt er schließlich einen Satz, der die Handlung richtig ins Rollen bringt: er wird nur mit Robert Hunter reden.

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MONTAGSFRAGE

Noch schnell die montagsfrage_banner_neubeantworten, bevor es Dienstag ist :D
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BESUCHST DU NÄCHSTEN MONAT DIE FRANKFURTER BUCHMESSE?

Nein, dieses Jahr nicht.
Oktober ist meistens unser Urlaubsmonat, da wir nie in den Sommerferien wegfahren. Daher werde ich zur Zeit der Buchmesse hier am Strand liegen:
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florida

Aber ich werde aus Florida an Euch Buchverrückte denken und wünsche Euch viel Spaß!

Ein besonderer Neuzugang

Foto 1-1Ich mache im Moment auf Instagram bei der Aktion von “forever young adult” mit. Jeden Tag im September gibt es ein Buchmotto, zu dem man dann ein Foto machen kann.

Als es um ein Lieblingsbuch aus der Kindheit ging, habe ich mir das “Nesthäkchen” geschnappt. Als Kind habe ich die Reihe geliebt und natürlich auch die Verfilmungen gesehen. Von Nostalgie gepackt, habe ich ein wenig angefangen zu googeln und bin auf einen Band gestoßen, den ich noch gar nicht habe. Es handelt sich um Teil 4 der Reihe: “Nesthäkchen und der Weltkrieg”. Darin werden Annemaries Erlebnisse im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1916 geschildert. Ich war ganz erstaunt, weil ich gar nicht wusste, dass es diesen Teil überhaupt gibt. Nach einigem Suchen wusste ich dann auch warum: nach 1945 nahm der Hoch-Verlag Düsseldorf  diesen Band aus der Reihe, weil das Buch auf der Zensurliste der alliierten Kontrollbehörden stand. Urys Beschreibungen der Geschehnisse im und um den Ersten Weltkrieg waren zu wenig distanziert und wurden als kriegsverherrlichend eingestuft. Man lernt nie aus..

else

Neugierig geworden, musste ich den Band jetzt natürlich haben. Seit diesem Jahr gibt es eine Neuauflage im Geest-Verlag mit einem Vorwort von Else Urys Biographin Marianne Brentzel. Da meine Bände aber auch schon älter sind (von 1955) und ich das neue Cover scheußlich finde, musste eine alte Ausgabe her. Nachdem es sich aber um ein Buch handelt, das mittlerweile fast 100 Jahre alt ist, werden dafür auch stolze Preise verlangt. Nach einer Stunde im Netz hatte ich dann aber eine Ausgabe gefunden, die passt und die mit 40 EUR auch nicht mein Budget sprengte. Und jetzt ist es da, “Nesthäkchen und der Weltkrieg”.

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Ich freu mich so über diesen Neuzugang und sobald ich mein aktuelles Buch beendet habe,  mache ich einen Ausflug zurück in meine Kindheit und zu Annemarie.

MONTAGSFRAGE

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Und wieder eine Frage von der lieben Nina.

GAB ES SCHON MAL EINE SITUATION, IN DER DIR DAS LESEN IN DER ÖFFENTLICHKEIT PEINLICH WAR?

Nein, eigentlich nicht.
Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Selbst als ich mit dem vorletzten Harry Potter Band vor der Nase, lesend und auf dem Weg ins Büro gegen eine Hausecke gerannt bin, weil ich nur Augen für das Buch hatte, musste ich eher lachen als dass es mir peinlich war. Die Passanten lachten mit. :D