Rezension “S”

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von J.J. Abrams und Doug Dorst
472 Seiten
24,33 EUR (Hardcover)

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Werk vorstellen: “S” von J.J. Abrams und Doug Dorst.

J.J. Abrams dürfte den meisten von uns aus TV und Kino bekannt sein. Er ist der “Vater” von “Lost”, “Fringe”, “Cloverfield”, “Super 8″, dem neuen Star Trek Film, dem neuen Star Wars Film und und und… und genauso besonders wie seine Serien oder Filme sind, ist auch “S” – speziell.

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Von außen sieht es aus wie ein altes Buch aus der Leihbücherei, mit Stempel und Ausleihkarte. Der Titel der Hauptgeschichte lautet “Ship of Theseus”, es wurde von einem fiktionalen Autor namens V.M. Straka geschrieben und 1949 veröffentlicht. Holt man das Buch aus dem Schuber findet man auch keinerlei Hinweise mehr auf Abrams oder Dorst, dann geht es nur noch um Straka. Strakas Leben gilt als geheimnisvoll und sein Tod ist eines der großen Mysterien in der Literaturwelt, Anlass zu Spekulationen und Konspirationen – Spionage, Auftragsmord – alles ist möglich. Strakas Identität ist Gegenstand vieler literarischer Debatten, auch sein Übersetzer, der Straka nie persönlich getroffen hat, geht im Vorwort des Buches auf all die Mythen, die sich um den Mann ranken, ein.

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“Ship of Theseus” ist Strakas 19 Buch und sein letztes Werk vor seinem mysteriösen Tod. Die Geschichte handelt von einem unbekannten Mann, der sein Gedächtnis verloren hat und sich auf die Reise macht, um sich selbst zu finden. Ich bin ehrlich, diese Geschichte fand ich eher langweilig. Sie war schwer zu lesen, vor allem, weil alles im Präsens geschrieben ist und damit habe ich persönlich einfach Schwierigkeiten. Doch meiner Meinung nach liegt das Hauptaugenmerk auch nicht auf der Grundstory, sondern vielmehr auf der Nebengeschichte, die sich am Rand der Seiten abspielt. Denn das Buch ist vollgekritzelt mit Nachrichten, die sich zwei Personen namens Eric und Jen schicken. Abwechselnd leihen sie sich das Buch aus und führen so eine Konversation über hunderte Seiten hinweg. Eric ist ein Student, dessen Professor ihm alle Ergebnisse seiner Straka Forschung geklaut hat und der jetzt verzweifelt versucht, die Identität Strakas aufzudecken, bevor es sein Professor machen kann. Jen ist Studentin, fast fertig mit ihrem Studium und fasziniert von Eric und seiner Straka Besessenheit. Gemeinsam begeben sie sich auf den Seiten des Buches auf die Suche nach dem geheimnisvollen Autor. Um das Rätsel auch als Leser lösen zu können, muss man das Buch und alle handschriftlichen Notizen lesen. Eine Herausforderung, das steht fest – aber auch unglaublich faszinierend.

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Beide fiktiven Leser, Eric und Jen, belassen es nicht nur bei den Kritzeleien im Buch, sondern sie legen Postkarten, handgeschriebene Briefe, gemalte Karten, kopierte Artikel und vieles mehr zwischen die Seiten der Bücher. Immer wieder tauchen Überraschungen auf – so liebevoll und detailreich gestaltet, wie ich sie noch in keinem anderen Buch gesehen habe. “S” ist ein absolutes Schmuckstück, das jedem Büchernarr das Herz aufgehen lässt.

Daher gibt es von mir fünf Sterne und eine Kaufempfehlung. Wer schöne Bücher liebt, wer außergewöhnliche Bücher liebt, wer fantasievolle Bücher liebt, sollte sich Abrams Werk ins Regal stellen.
5sterne

Tschüß 2013, hallo 2014

Was für ein Jahr!

An mir ist es irgendwie vorbei gerast. Es ist so unglaublich viel passiert, dass ich mich in einer ruhigen Minute hinsetzen und wirklich darüber nachdenken sollte und das, bevor es vorbei ist.

Buchtechnisch war es ein durchwachsenes Jahr. Ich habe 110 Bücher gelesen und damit mein Ziel für 2013 um 10 Bücher verpasst. Das macht aber gar nichts. Auch andere Challenges, die ich laufen hatte, die Leserpreis Challenge und die Rory Gilmore Lese Challenge konnte ich nicht abschließen. Wobei man ja fairerweise dazu sagen muss, dass die Rory Challenge eher eine lebenslange Aufgabe ist. ; )

Das bringt mich zu dem Punkt Challenges 2014: die wird es nicht geben. Ich habe mich entschlossen, das, was ich dieses Jahr schon gemacht habe, nächstes Jahr wieder zu machen. Ich lese das, worauf ich Lust habe und wann ich dazu Lust habe. Ich kaufe Bücher dann, wenn ich es will und wenn ich lieber Bücher vom SuB lesen möchte, dann tue ich das, ohne Vorgaben, Aufgaben etc.

Zwar machen solche Aktionen, vor allem zusammen mit anderen Bloggern Spaß, aber mich setzen sie gleichzeitig auch unter Druck. Und da das nächste Jahr ähnlich arbeitsreich wird wie 2013, möchte ich privat entspannen. Das Einzige, was ich vielleicht erreichen möchte, ist doch an die 100/110 Bücher im Jahr zu kommen, aber wenn das nicht klappt, ist es kein Weltuntergang.

Ich gehe also das Buchjahr 2014 völlig entspannt an.

Worauf freue ich mich im neuen Jahr?

Vor allem auf “Cress”, die Fortsetzung der “Lunar Chronicles” und  „Die Stille vor dem Tod“ von Cody McFadyen,  auf die “Bücherdiebin” und “Divergent” im Kino und auf Vorlesemomente mit meinen Nichten und Neffen mit “Cat in the hat”.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch, feiert, lacht und kommt gut rein in das Jahr 2014

Fröhliche Weihnachten!

Allen meinen Lesern wünsche ich ein wunderschönes Weihnachtsfest, ohne Hektik, ohne Stress, mit viel guter Laune, einer Menge Plätzchen und gemütlichen Stunden. Und nicht vergessen…

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How the Grinch Stole Christmas!
Dr. Seuss

Dein Buchjahr in 30 Fragen

Bei Martina bin ich auf diesen Bücherrückblick gestossen und habe mir gedacht, ich mach einfach mal mit. Die Idee stammt von ihr und Nadine. Einige Fragen waren wirklich knifflig, aber ich hab zu (fast) allen eine Antwort gefunden. Legen wir los.

1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres? Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.

Antwort: Ganz, ganz schwer. Es waren so viele gute Bücher darunter, die “Die Königsmörder-Chronik” oder “Schick einen Gruß, zuweilen durch die Sterne” oder auch “Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore”, aber ich glaube, ich entscheide mich für ein Buch, das mich immer noch bewegt:

“Dieser Mensch war ich” von Christiane zu Salm

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2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?
Antwort: Ganz klar.

“Mad about the boy” – Bridget Jones # 3 von Helen Fielding. Was für eine Enttäuschung! Ich liebe den ersten Teil, auch der zweite war ok, aber das hier ist einfach lieblos und flach und langweilig.

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3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Antwort:

“Gone Girl” von Gillian Flynn. Der Twist mittendrin hat mich völlig überrascht. Mehr Psychostudie als Thriller, aber unglaublich gut.

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4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Antwort:

Leider, leider: Sebastian Fitzek – “Abgeschnitten”. Zu wenig Spannung und es fehlte der typische Fitzek Twist.

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5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Antwort:

Von Chris Carter “One by One”  (Robert Hunter, #5) Carter ist einer meiner bevorzugten Thriller Autoren, allerdings ist er nichts für zarte Seelchen. Auch “One by One” ist knallhart, aber so packend, dass man unbedingt wissen muss, wer denn jetzt der Mörder ist.

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6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2013 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2014 freut Ihr Euch am meisten?

Antwort: “Die Königsmörder-Chronik” von Patrick Rothfuss, dicht gefolgt von der “Legend” Trilogie. Rothfuss hat hier ein Meisterwerk verfasst. Es passiert eigentlich nicht wirklich viel, aber trotzdem will man nicht aufhören zu lesen. Eine großartiges Fantasy Epos.

Freuen tue ich mich aber vor allem auf die Fortsetzung der “Lunar Chronicles” - Serie. Der nächste Band heißt “Cress”.

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7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Antwort:

Lese ich im Moment immer noch: “Der Streik” bzw. “Atlas Shrugged” von Ayn Rand - 1260 Seiten.
Bisher finde ich es großartig und es ist heute so aktuell wie damals.

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8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Antwort:

nein

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
Antwort:

“Die Euro Lügner” – von Hans-Olaf Henkel. Wenn man nur ein Buch zur Eurokrise lesen möchte, sollte es dieses hier sein. Alle Fakten, kompakt und leicht verständlich.

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Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?
Antwort:

Der Moment als Raami in “In the Shadow of the Banyan” nach Jahren der Schreckensherrschaft der Roten Khmer ihre Sprache wiederfindet. Ihr erstes Wort nach der Befreiung ist “Papa” – es hat mir fast das Herz zerrissen, vor allem, weil es auf wahren Begebenheiten beruht.

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11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?
Antwort:

Am meisten enttäuscht kann ich nicht wirklich sagen.
Bei “Requiem” (Delirium, #3) hätte ich mir vielleicht ein anderes Ende gewünscht, aber meistens war ich wenn, vom ganzen Buch enttäuscht und nicht nur von einem Ende.

Charaktere

12. Liebster Held – Welches war Euer liebster Held?
Antwort:

Robert Langdon aus “Inferno” von Dan Brown. Ich bin einfach Fan dieser Reihe und von ihm. Erst recht, wenn ich beim Lesen immer Tom Hanks vor mir sehe.

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?
Antwort:

June aus der Legend Trilogie.
Jung, mutig, selbstlos.

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!

Antwort:

June und Day ebenfalls aus der Legend Trilogie. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen.

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15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?
Antwort:

Jeane Smith aus “Adorkable” von Sarra Manning. Gott hab ich sie am Anfang gehasst, was für eine eingebildete Zicke.

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16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?
Antwort:

Der Krebs – in “Nana, der Tod trägt pink”

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17. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort:

Bob aus “Bob, der Streuner” von James Bowen. Eigentlich ist er ja auch die heimliche Hauptfigur des Buches.

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Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
Antwort:

Pippa und Lukas in “Versehentlich verliebt”. Eine locker, leichte Liebesgeschichte für Zwischendurch.

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19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
Antwort:

Fand sich in “Bared to You” – dem ersten Crossfire Band von Sylvia Day. Diese Reihe hatte – im Gegensatz zu “Shades of Grey” – auch eine Handlung. Manchmal waren die Sex Szenen too much, aber “Bared to you” war durchaus lesbar.

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20. „Lachkrampf“- Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?
Antwort:

“König Arsch. Mein Leben als Kunde – der ganz normale Wahnsinn” von Martin Wehrle. Es gab so viele “ah, das kenn ich” Momente, großartig.

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21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?
Antwort:

Da gab es dieses Jahr viele “Nana, der Tod trägt pink”, “In the Shadow of the Banyan”, “Alles was bleibt”, “Dieser Mensch war ich”, “Schick einen Gruß, zuweilen durch die Sterne”, “The End of Your Life Book Club”… ich hab bei allen geweint.

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22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?
Antwort:

Die Welt Kvothes – aus “Der Name des Windes” von Patrick Rothfuss. So muss Fantasy sein!

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23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Antwort:

Ganz klar, Dan Browns “Inferno”. Die Chancen stehen gut.

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Autoren

24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?
Antwort:

Annette Hohberg und Dan Brown, dicht gefolgt von Rothfuss und Carter.

25. Autoren-Neuentdeckung 2013 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?
Antwort:

Jojo Moyes hat mich positiv überrascht.

Äußerlichkeiten

26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2013 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2013 beeindruckt hat, zählt.)
Antwort:

“Inside Out and Back Again” von Thanhha Lai

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27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?
Antwort:

Shades of Earth (Across the Universe, #3) – ich hasse Coveränderungen mitten in Reihen und das hier war die schlimmste!
Trotzdem habe ich es gelesen, ich musste ja wissen, wie die Trilogie endet.

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28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Antwort:

Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

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„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)
Antwort:

Dieses Jahr bin ich leider nicht dazu gekommen und die Leserunden, bei denen ich dabei war, waren … naja…

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
Antwort:

“Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore” – habe ich bei einer YouTuberin entdeckt, ich bin mir aber nicht mehr sicher, wer es war.

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Rezension: Königlich und Köstlich

koestlich“Königlich und Köstlich”
Rezepte und Geschichten aus dem britischen Königshaus
von Carolyn Robb
215 Seiten
39,95 EUR (Hardcover)

Heute habe ich mal ein etwas anderes Buch zur Rezension vorliegen, es ist ein Kochbuch, aber was für eins! Ich bin richtig verliebt in dieses Werk.

Carolyn Robb war 11 Jahre lang die persönliche Küchenchefin von Prinz Charles und Prinzessin Diana. Als sie in den Dienst der königlichen Familie trat, war William gerade erst 6 Jahre alt. An einem Tag kochte sie Hausmannskost für die kleine vierköpfige Familie, backte Siruptörtchen für Prinz Harry und am nächsten Tag bereitete sie ein Menu für ein Arbeitsessen mit hunderten Gästen zu. Sie begleitete die Familie bei Auslandsreisen - kochte in den Palästen, in Flugzeugen, in Zügen oder Schiffen. Als die Prinzen im Internat selber kochen mussten, holten sie sich bei ihr Tips und lernten wie man Spaghetti Bolognese macht.

Schon von klein auf, faszinierte Robb das Kochen. Ihr großes Vorbild dabei war ihre Mutter, von der sie schon früh allerlei Rezepte und Tricks lernte. Einfach sollte die Küche sein, regional und vor allem frisch. Und so kochte sie auch bei Prinz Charles – was Saison hatte, kam auf den Tisch, mal rustikal und herzhaft, mal fein und für große Diners geeignet.

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Das Buch ist in zehn verschiedene Kapitel unterteilt:

Herrliche Häppchen
Üppige Brote
Schöner Auftakt
Leicht & Sommerlich
Warm & Wohlig
Süsse Versuchung
Kekse und Kleingebäck
Kuchen
Essen für Kinder
Haltbar & Lecker

Wer bisher immer dachte, englische Küche sei nicht genießbar, wird durch die rund 80 Rezepte in diesem Buch eines Besseren belehrt. Schon die Fotos sind ein Gedicht, man möchte sich am liebsten sofort in die Küche stellen. Und wenn man das dann tut, wird man mit köstlichen Resultaten belohnt.

Aufgelockert werden die Rezeptteile durch kurze Geschichten über das Königshaus, persönliche Erlebnisse der Autorin, kurze Notizen und Dankeskarten seiner Hoheiten, die Robb im Laufe der Zeit erhalten und gesammelt hat. Sie geben dem Buch eine ganz persönliche Note.

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Sarah Champier ist leidenschaftliche Floristin und für die Blumenarrangements am Hof verantwortlich. Ihre Blumen-Deko-Ideen ergänzen das Buch auf ganz wunderbare Art und Weise. So kann man sich zu Hause den Brautstrauß von Kate zusammenstellen oder große Gestecke für schicke Abendessen – das Buch ist also nicht nur ein kulinarischer Hingucker.

Ob Caprese Törtchen, Mini Pies, Trifle “Royal”, Filetbraten vom Rind, Offene Ravioli… mir lief bei so vielen Rezepten das Wasser im Mund zusammen, dass ich sicher noch so einige ausprobieren werde. Mit den passenden Blumen zaubere ich dann so ein gar königliches Essen auf den Tisch ; )

Fünf köstliche Sterne für diesen Augen- und Gaumenschmaus!

5sterne

Danke an den Callwey Verlag und an Blogg Dein Buch für das Zuschicken des Buches.
Und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist oder noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann es gleich HIER bestellen.

Fun Fact: Auch das Rezept zum Bräutigamskuchen für William – Schoko-Keks-Kuchen – findet sich im Buch. Kalter Hund auf einer königlichen Hochzeit, das macht die Royals doch gleich noch eine Spur sympathischer.

Die Autorin hat auch eine Website, auf der man auch das ein oder andere Rezept entdecken kann.